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<title>Minna Cauer</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Minna Cauer</span></h1>
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<p><b>Wilhelmine „Minna“ Theodore Marie Cauer</b>, geb. Schelle (* <a href="1._November" title="1. November">1. November</a> <a href="1841" title="1841">1841</a> in <a href="Freyenstein" title="Freyenstein">Freyenstein</a>; † <a href="3._August" title="3. August">3. August</a> <a href="1922" title="1922">1922</a> in <a href="Berlin" title="Berlin">Berlin</a>) war eine <a href="Deutschland" title="Deutschland">deutsche</a> <a href="P%C3%A4dagoge" title="Pädagoge">Pädagogin</a>, Aktivistin im so genannten „radikalen“ Flügel der bürgerlichen <a href="Frauenbewegung_in_Deutschland" title="Frauenbewegung in Deutschland">Frauenbewegung</a> und Journalistin. Minna Cauer war neben <a href="Anita_Augspurg" title="Anita Augspurg">Anita Augspurg</a> die exponierteste Figur der radikalen Frauenbewegung.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In den 1890er Jahren war sie die unangefochtene Repräsentantin der Frauenbewegung.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Minna Cauer hatte ein besonderes Talent, neue und jüngere Frauen für die Frauenbewegung zu gewinnen.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<p>Minna Schelle wurde 1841 als drittältestes von vier Kindern des Pfarrers Alexander Schelle (1804–1874) und dessen Frau Juliane (geb. Wolfschmidt,?–1887) geboren.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie verbrachte im Freyensteiner Pfarrhaus eine unbeschwerte Kindheit. Nach der Dorfschule besuchte sie höhere Töchterschulen, zunächst in <a href="Frankfurt_(Oder)" title="Frankfurt (Oder)">Frankfurt an der Oder</a>, wo sie bei einer verwandten Familie untergebracht war, dann in <a href="Perleberg" title="Perleberg">Perleberg</a>, wo sie in einer Schülerinnenpension lebte.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit 16 Jahren machte sie einen glänzenden Abschluss, doch ihren Plan, die Schule dort noch bis zum Lehrerinnenexamen zu besuchen, gab sie wegen ihrer nicht ausreichenden Vorbildung und ihres Gesundheitszustandes oder wegen Tod des Bruders auf. Stattdessen führte sie die nächsten Jahre das typische Leben einer Tochter des Hauses.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1862 heiratete Minna den <a href="Arzt" title="Arzt">Arzt</a> August Latzel. Das Paar hatte einen Sohn, der 1865 im Alter von zwei Jahren an Diphtherie starb;<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> ein Jahr später starb auch August Latzel, dem eine Geisteskrankheit bescheinigt wurde. Minna Latzel unternahm daraufhin eine einjährige Ausbildung zur <a href="Lehrer" title="Lehrer">Lehrerin</a>, die sie 1867 abschloss, und arbeitete ab 1868 in <a href="Paris" title="Paris">Paris</a>.
</p><p>1869 wurde sie Lehrerin an der Töchterschule in <a href="Hamm" title="Hamm">Hamm</a>. Dort lernte sie den Gymnasialdirektor <a href="Eduard_Cauer" title="Eduard Cauer">Eduard Cauer</a> kennen, Witwer und Vater von fünf Kindern im Schul-Alter, den sie noch im gleichen Jahr heiratete. Mit Eduard Cauer zog sie 1871 nach Danzig, 1876 nach Berlin. Als Stadtschulrat in Berlin starb ihr Mann 1881.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Von 1902 bis zu ihrem Tod wohnte Minna Cauer in der Wormser Str. 5 (zunächst zu Charlottenburg, später zu Berlin-Schöneberg gehörig).
</p><p>Nach dem Tod ihres Mannes 1881 widmete sie sich ganz der Frauenbewegung. 1887 wirkte sie – noch unter der Federführung der Pädagogin <a href="Helene_Lange" title="Helene Lange">Helene Lange</a> (mit der sie sich später überwerfen sollte) – an einer Petition an das <a href="Preu%C3%9Fisches_Abgeordnetenhaus" title="Preußisches Abgeordnetenhaus">Preußische Abgeordnetenhaus</a> für eine bessere Mädchenbildung (<a href="Gelbe_Brosch%C3%BCre" title="Gelbe Broschüre">Gelbe Broschüre</a>) mit; 1888 war sie Mitbegründerin des Berliner <a href="Verein_Frauenwohl" title="Verein Frauenwohl">Vereins Frauenwohl</a>, den sie bis 1919 leitete.
</p><p>Cauer war eine vehemente Streiterin für das <a href="Frauenstimmrechtsbewegung_in_Deutschland" title="Frauenstimmrechtsbewegung in Deutschland">Frauenstimmrecht</a>, die Unterstützung lediger Mütter und die freie Berufswahl der Frauen. Ab 1892 gehörte sie außerdem zur <a href="Deutsche_Friedensgesellschaft" class="mw-redirect" title="Deutsche Friedensgesellschaft">Deutschen Friedensgesellschaft</a>, die von <a href="Bertha_von_Suttner" title="Bertha von Suttner">Bertha von Suttner</a> gegründet worden war. Um 1899 kam es zu einem Zerwürfnis mit anderen führenden Frauenrechtlerinnen, das sich vorrangig an unterschiedlichen Einstellungen zur so genannten „Sittlichkeitsfrage“ (<a href="Prostitution" title="Prostitution">Prostitution</a> und Bekämpfung der Verbreitung von Geschlechtskrankheiten) festmachte. In der Folge spaltete sich der Verein Frauenwohl unter Cauers Leitung als sogenannter „radikaler“ Flügel von der fortan als „gemäßigt“ bezeichneten Mehrheit in der Frauenbewegung ab. Die „Radikalen“ organisierten sich in der Folge im neu gegründeten <a href="Verband_Fortschrittlicher_Frauenvereine" title="Verband Fortschrittlicher Frauenvereine">Verband Fortschrittlicher Frauenvereine</a>, während der <a href="Bund_Deutscher_Frauenvereine" title="Bund Deutscher Frauenvereine">Bund Deutscher Frauenvereine</a> die Mehrheitsfrauenbewegung repräsentierte.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bereits 1895 hatte Minna Cauer die Zeitung <i><a href="Die_Frauenbewegung" title="Die Frauenbewegung">Die Frauenbewegung</a></i> gegründet, die sie bis 1919 herausgab. Für Cauer wurde die Zeitschrift, die sie nach eigener Aussage prinzipiell allen Richtungen und Aspekten der Frauenbewegung offen halten wollte, zum Lebenswerk. Nach dem Zerwürfnis von 1899 wurde <i>Die Frauenbewegung</i> zum Sprachrohr der „Radikalen“, nicht nur, weil sie Organ einiger im <i>Verband Fortschrittlicher Frauenvereine</i> organisierter Vereine war, sondern vor allem wegen ihrer Mitarbeiterinnen, die sich dem „radikalen“ Flügel der Frauenbewegung zurechneten (Cauer selbst, <a href="Hedwig_Dohm" title="Hedwig Dohm">Hedwig Dohm</a>, bis ca. 1900 <a href="Anna_Pappritz" title="Anna Pappritz">Anna Pappritz</a>, Anita Augspurg, <a href="Lida_Gustava_Heymann" title="Lida Gustava Heymann">Lida Gustava Heymann</a>). Anita Augspurg redigierte ab 1899 eine regelmäßige Beilage. Cauers journalistisches Verfahren in zahllosen Leitartikeln war, ein im zeitgenössischen Diskurs als frauenrelevant betrachtetes Thema in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext zu stellen oder umgekehrt, politische oder kulturelle Themen als für Frauen besonders relevant zu aktualisieren; vorzugsweise war es die politische Bedeutung, die die linksliberale Cauer besonders herausarbeitete.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Jahr 1908 schloss sie sich der neu gegründeten <a href="Demokratische_Vereinigung" title="Demokratische Vereinigung">Demokratischen Vereinigung</a> an, die als erste bürgerliche Partei in Deutschland das uneingeschränkte Wahlrecht für Frauen forderte. In den letzten Jahren ihres Lebens jedoch glaubte sie nicht mehr, dass die bürgerlichen Parteien den Mut hätten, Fortschritte in Gang zu bringen, und richtete ihre Hoffnungen auf die <a href="Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands" title="Sozialdemokratische Partei Deutschlands">Sozialdemokratische Partei Deutschlands</a>.
</p><p>Wenngleich Minna Cauer zum „linken“ Flügel der Frauenrechtsbewegung gezählt wurde, äußerte sie sich andererseits deutlich im <a href="Deutschnationalismus" title="Deutschnationalismus">deutschnationalen</a> Sinne; so lehnte sie nachdrücklich die Friedensbedingungen des <a href="Friedensvertrag_von_Versailles" title="Friedensvertrag von Versailles">Versailler Vertrages</a> ab und stellte sich noch kurz vor ihrem Tod aktiv der Organisation für die Abstimmung in <a href="Oberschlesien" title="Oberschlesien">Oberschlesien</a> zur Verfügung. Einen freundschaftlichen Umgang pflegte sie mit <a href="Walther_Rathenau" title="Walther Rathenau">Walter Rathenau</a>, dessen Ermordung sie noch erleben musste.<sup id="cite_ref-:0_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Cauer interessierte sich auch für arbeitende Frauen und war Begründerin des <a href="Verband_der_weiblichen_Handels-_und_B%C3%BCroangestellten" title="Verband der weiblichen Handels- und Büroangestellten">Verbands der weiblichen Handels- und Büroangestellten</a>.
</p>
<p>Minna Cauer wurde auf dem <a href="Alter_St.-Matth%C3%A4us-Kirchhof_Berlin" title="Alter St.-Matthäus-Kirchhof Berlin">Alten St.-Matthäus-Kirchhof</a> in <a href="Berlin-Sch%C3%B6neberg" title="Berlin-Schöneberg">Berlin-Schöneberg</a>, Großgörschenstr. 12, bestattet (Grabanlage Q-o-47). Ihr Grab ist seit 1952 als <a href="Liste_der_Ehrengr%C3%A4ber_in_Berlin" class="mw-redirect" title="Liste der Ehrengräber in Berlin">Ehrengrab der Stadt Berlin</a> gewidmet. Eine von <a href="Kurt_Kroner" title="Kurt Kroner">Kurt Kroner</a> angefertigte Büste von Minna Cauer, die das Grab ursprünglich zierte, wurde in den 1950er Jahren entwendet. Auf Initiative des Fördervereins Efeu e. V. des Alten St. Matthäus-Kirchhofs fertigte der Bildhauer Marcus Karnatz nach historischen Fotografien eine Nachbildung der Büste an, die am 8. März 2023 feierlich enthüllt wurde.
</p><p>Minna und Eduard Cauer hatten keine gemeinsamen Nachkommen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ehrungen">Ehrungen</h2></div>
<ul><li>1952: <a href="Ehrengrab" title="Ehrengrab">Ehrengrab</a> Land Berlin</li>
<li>2006: <a href="Liste_der_Stra%C3%9Fen_und_Pl%C3%A4tze_in_Berlin-Moabit#Minna-Cauer-Straße*" title="Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Moabit">Minna-Cauer-Straße</a> in <a href="Berlin-Moabit" title="Berlin-Moabit">Berlin-Moabit</a><sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Minna-Cauer-Straße in Endingen am Kaiserstuhl</li>
<li>Minna-Cauer-Saal im <a href="Rathaus_Charlottenburg" title="Rathaus Charlottenburg">Rathaus Charlottenburg</a></li>
<li>Minna-Cauer-Straße im Ortsteil <a href="Freyenstein" title="Freyenstein">Freyenstein</a> von <a href="Wittstock/Dosse" title="Wittstock/Dosse">Wittstock/Dosse</a></li>
<li>Im Bremer Stadtteil <a href="Neustadt_(Bremen)" title="Neustadt (Bremen)">Neustadt</a> wurde eine Straße nach ihr benannt.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Gedenktafel der <i><a href="FrauenOrte_Brandenburg" title="FrauenOrte Brandenburg">FrauenOrte Brandenburg</a></i> am Geburtshaus von Minna Cauer in der Minna-Cauer-Straße 2 in Freyenstein<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Zitate">Zitate</h2></div>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Wir enden tragisch und leiden ein Martyrium, wenn wir die Zukunft zu früh in die Gegenwart hineintragen wollen.“<sup id="cite_ref-Lux_16-0" class="reference"><a href="#cite_note-Lux-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote>
</div></div>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Es gibt Höheres und Weltbewegenderes als den Sieg des Schwertes – den Sieg des Geistes, des Rechtes und der Freiheit. Und an diesen endlichen Sieg glaube ich auch heute noch felsenfest.“<sup id="cite_ref-Lux_16-1" class="reference"><a href="#cite_note-Lux-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote>
</div></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Schriften_(Auswahl)"><span id="Schriften_.28Auswahl.29"></span>Schriften (Auswahl)</h2></div>
<ul><li><i>Die Frau in den Vereinigten Staaten von Nordamerika,</i> 1893</li>
<li><cite style="font-style:italic">Die Frau im 19. Jahrhundert</cite>. Verlag Siegfried Cronbach, Berlin 1898, <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?referrer=Wikipedia&method=simpleSearch&cqlMode=true&query=idn%3D579022129">579022129</a>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Minna+Cauer&rft.au=Minna+Cauer&rft.btitle=Die+Frau+im+19.+Jahrhundert&rft.date=1898&rft.genre=book&rft.place=Berlin&rft.pub=Verlag+Siegfried+Cronbach" style="display:none"> </span></li>
<li><cite style="font-style:italic">25 Jahre Verein Frauenwohl Groß-Berlin</cite>. W. & S. Loewenthal, Berlin 1913, <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?referrer=Wikipedia&method=simpleSearch&cqlMode=true&query=idn%3D365317128">365317128</a> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/bookviewer/view/1027482023#page/n0/mode/2up">Digitalisat</a> bei der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Minna+Cauer&rft.au=Minna+Cauer&rft.btitle=25+Jahre+Verein+Frauenwohl+Gro%C3%9F-Berlin&rft.date=1913&rft.genre=book&rft.place=Berlin&rft.pub=W.+%26+S.+Loewenthal" style="display:none"> </span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zeitgenössisch"><span id="Zeitgen.C3.B6ssisch"></span>Zeitgenössisch</h3></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeno.org/nid/2000903448X"><i>Cauer, Frau Minna</i></a>. In: <a href="Sophie_Pataky" title="Sophie Pataky">Sophie Pataky</a> (Hrsg.): <i>Lexikon deutscher Frauen der Feder</i>. Band 1. Verlag Carl Pataky, Berlin 1898, S. 125 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.literature.at/viewer.alo?objid=19248&page=139&viewmode=fullscreen">literature.at</a>).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Posthum">Posthum</h3></div>
<ul><li><a href="Else_L%C3%BCders_(Frauenrechtlerin)" title="Else Lüders (Frauenrechtlerin)">Else Lüders</a>: <i>Minna Cauer. Leben und Werk.</i> Perthes, Gotha 1925, <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/573910529">573910529</a></span></li></ul>
<ul><li><a href="Elisabeth_Heimpel" title="Elisabeth Heimpel">Elisabeth Heimpel</a>: <cite style="font-style:italic">Cauer, Minna Theodore Marie, geborene Schelle, verwitwete Latzel</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Neue_Deutsche_Biographie" title="Neue Deutsche Biographie">Neue Deutsche Biographie</a></cite>. (NDB). <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>3</span>. Duncker & Humblot, Berlin 1957, ISBN 3-428-00184-2, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>178</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-biographie.de/gnd118668838.html#ndbcontent">deutsche-biographie.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Minna+Cauer&rft.atitle=Cauer%2C+Minna+Theodore+Marie%2C+geborene+Schelle%2C+verwitwete+Latzel&rft.au=Elisabeth+Heimpel&rft.btitle=Neue+Deutsche+Biographie&rft.date=1957&rft.genre=book&rft.isbn=3428001842&rft.pages=178&rft.place=Berlin&rft.pub=Duncker+%26+Humblot&rft.volume=3" style="display:none"> </span></li>
<li>Gabriele Braun-Schwarzenstein: <i>Minna Cauer. Dilemma einer bürgerlichen Radikalen.</i> In: <i><a href="Feministische_Studien" title="Feministische Studien">Feministische Studien</a>.</i> 3. Jahrgang, Heft 1, 1984, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220723-5186%22&key=cql">0723-5186</a></span></span> S. 99–116.</li>
<li>Gerlinde Naumann: <i>Minna Cauer. Eine Kämpferin für Frieden, Demokratie und Emanzipation.</i> Buchverlag Der Morgen, Berlin (Ost) 1988, ISBN 3-371-00154-7.</li>
<li>Dagmar Jank: <cite style="font-style:italic">„Vollendet, was wir begonnen!“ Anmerkungen zu Leben und Werk der Frauenrechtlerin Minna Cauer (1841–1922)</cite> (= <cite style="font-style:italic">Ausstellungsführer der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>23</span>). Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin, Berlin 1991.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Minna+Cauer&rft.au=Dagmar+Jank&rft.btitle=%E2%80%9EVollendet%2C+was+wir+begonnen%21%E2%80%9C+Anmerkungen+zu+Leben+und+Werk+der+Frauenrechtlerin+Minna+Cauer+%281841-1922%29&rft.date=1991&rft.genre=book&rft.place=Berlin&rft.pub=Universit%C3%A4tsbibliothek+der+Freien+Universit%C3%A4t+Berlin&rft.series=Ausstellungsf%C3%BChrer+der+Universit%C3%A4tsbibliothek+der+Freien+Universit%C3%A4t+Berlin" style="display:none"> </span></li>
<li>Monika Golling: <i>Radikal, furchtlos und polemisch. „Die Frauenbewegung“ (1895–1919).</i> In: <i><a href="Stiftung_Archiv_der_deutschen_Frauenbewegung#Publikationen" class="mw-redirect" title="Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung">Ariadne</a></i>, Heft 28, 1995, S. 23–31, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220178-1073%22&key=cql">0178-1073</a></span></span>.</li>
<li>Dietlinde Peters: <cite style="font-style:italic">Minna Cauer</cite>. In: Henrike Hülsbergen (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Stadtbild und Frauenleben. Berlin im Spiegel von 16 Frauenporträts</cite> (= <cite style="font-style:italic">Berlinische Lebensbilder</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>9</span>). Stapp, Berlin 1997, ISBN 3-7678-0697-5, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>153–173</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Minna+Cauer&rft.atitle=Minna+Cauer&rft.au=Dietlinde+Peters&rft.btitle=Stadtbild+und+Frauenleben.+Berlin+im+Spiegel+von+16+Frauenportr%C3%A4ts&rft.date=1997&rft.genre=book&rft.isbn=3767806975&rft.pages=153-173&rft.place=Berlin&rft.pub=Stapp&rft.series=Berlinische+Lebensbilder" style="display:none"> </span></li>
<li><a href="Peter_Reinicke_(Sozialarbeiter)" title="Peter Reinicke (Sozialarbeiter)">Peter Reinicke</a>: <i>Cauer, Minna</i>. In: <a href="Hugo_Maier" title="Hugo Maier">Hugo Maier</a> (Hrsg.): <i>Who is who der Sozialen Arbeit</i>. Lambertus, Freiburg 1998, ISBN 3-7841-1036-3, S. 123ff.</li>
<li>Anne-Laure Briatte: <cite style="font-style:italic">Bevormundete Staatsbürgerinnen. Die »radikale« Frauenbewegung im Deutschen Kaiserreich</cite> (= <cite style="font-style:italic">Geschichte und Geschlechter</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>72</span>). Frankfurt am Main 2020, ISBN 978-3-593-44459-8, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>53–57</span> (Originaltitel: <cite style="font-style:italic">Citoyennes sous tutelle: le mouvement féministe «radical» dans l’Allemagne wilhelmienne</cite>. 2013.).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Minna+Cauer&rft.au=Anne-Laure+Briatte&rft.btitle=Bevormundete+Staatsb%C3%BCrgerinnen.+Die+%C2%BBradikale%C2%AB+Frauenbewegung+im+Deutschen+Kaiserreich&rft.date=2020&rft.genre=book&rft.isbn=9783593444598&rft.pages=53-57&rft.place=Frankfurt+am+Main&rft.series=Geschichte+und+Geschlechter" style="display:none"> </span></li>
<li>Birgit Bublies-Godau: <i>Minna Cauer (1841–1922). Eine überzeugte Demokratin im Kampf um politisch-rechtliche Emanzipation und Partizipation</i>, in: Jahrbuch zur Liberalismus-Forschung (2020), S. 157–175.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Minna_Cauer?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Minna Cauer</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=118668838">Literatur von und über Minna Cauer</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li>Kai-Britt Albrecht, Levke Harders: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dhm.de/lemo/biografie/minna-cauer"><span style="font-style:italic;">Minna Cauer.</span></a> Tabellarischer Lebenslauf im <a href="Lebendiges_Museum_Online" title="Lebendiges Museum Online">LeMO</a> (<a href="Deutsches_Historisches_Museum" title="Deutsches Historisches Museum">DHM</a> und <a href="Haus_der_Geschichte" title="Haus der Geschichte">HdG</a>)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.addf-kassel.de/dossiers-und-links/dossiers/dossiers-personen/minna-cauer/"><i>Minna Cauer</i>.</a> <a href="Stiftung_Archiv_der_deutschen_Frauenbewegung" class="mw-redirect" title="Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung">Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung</a>.</li>
<li>Nicole Richter: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.kirche-im-wdr.de/nix/de/nc/startseite/makepdf/programuid/es-ist-noch-nicht-vollendet-1/"><i>Es ist noch nicht vollendet</i>.</a> Kirche-im-wdr.de, 25. Oktober 2019.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/akteurinnen/minna-cauer">Minna Cauer.</a> In: <a href="Digitales_Deutsches_Frauenarchiv" title="Digitales Deutsches Frauenarchiv">Digitales Deutsches Frauenarchiv</a>.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://biancawalther.de/minna-cauer/">Minna Cauer – Mit Leidenschaft für Frauen, Frieden und Demokratie.</a> Podcast von Bianca Walther, 1. November 2020 (49 Min.)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
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<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Marie Cauer: <i>Lebenserinnerungen 1861 1950</i> S. 11–13</span>
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<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Die lange Zeit als gegeben angenommene scharfe Trennung in einen „radikalen“ und einen „gemäßigten“ Flügel wird in der neueren Forschung zunehmend hinterfragt, da sich in der Praxis Positionen zu einzelnen Themen häufig überschnitten. Richtig ist jedoch, dass es sich um zwei Flügel handelte, die unterschiedliche Vorgehensweisen bevorzugten: Während die „Radikalen“ stärker programmatisch und propagandistisch arbeiteten, tendierten die „Gemäßigten“ zu mehr Pragmatismus und waren eher bereit, für praktische Verbesserungen Kompromisse einzugehen. Vgl. hierzu <a href="Gisela_Bock_(Historikerin)" title="Gisela Bock (Historikerin)">Bock, Gisela</a>: <i>Frauenwahlrecht – Deutschland um 1900 in vergleichender Perspektive</i>, in: Geschichte und Emanzipation. Festschrift für Reinhard Rürup, hg. v. <a href="Michael_Gr%C3%BCttner" title="Michael Grüttner">Michael Grüttner</a> u. a., Frankfurt a. M. und New York 1999, S. 95–136.</span>
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<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Nikola Müller: <i>Hedwig Dohm (1831–1919), eine kommentierte Bibliografie</i>. trafo Verlag, Berlin 2000. S. 30.</span>
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<li id="cite_note-:0-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-:0_11-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Elisabeth Heimpel: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://daten.digitale-sammlungen.de/0001/bsb00016319/images/index.html?fip=193.174.98.30&id=00016319&seite=192"><i>Cauer, Minna (Wilhelmine) Theodore Marie, geb. Schelle, verw. Latzel.</i></a> In: <i>Neue deutsche Biographie.</i> Otto zu Stolberg-Wernigerode, 1957,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 10. November 2021</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMinna+Cauer&rft.title=Cauer%2C+Minna+%28Wilhelmine%29+Theodore+Marie%2C+geb.+Schelle%2C+verw.+Latzel&rft.description=Cauer%2C+Minna+%28Wilhelmine%29+Theodore+Marie%2C+geb.+Schelle%2C+verw.+Latzel&rft.identifier=https%3A%2F%2Fdaten.digitale-sammlungen.de%2F0001%2Fbsb00016319%2Fimages%2Findex.html%3Ffip%3D193.174.98.30%26id%3D00016319%26seite%3D192&rft.creator=Elisabeth+Heimpel&rft.publisher=Otto+zu+Stolberg-Wernigerode&rft.date=1957"> </span></span>
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<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-p" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
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Normdaten (Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/118668838">118668838</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n93013474">n93013474</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/74646975/">74646975</a></span> | </div>
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